Geschichtliches

Der russlanddeutsche Lehrer und Reiseprediger Johann Wieler (1839-1889) - war einer der Ersten, der bewusst Evangelisation und Gemeindegründung unter der russisch-sprachigen Bevölkerung vorantrieb. Er gilt als der Gründer des russischen Baptistenbundes. Dieses Buch soll erstmals wieder Teile seiner Verkündigung öffentlich zugänglich machen und Einblick gewähren in seine Theologie, die zutiefst biblisch, christuszentriert und praxisorientiert ist. 227 Seiten, Paparback

In seiner Rede 1942 beschreibt H. S. Bender die geistliche Vision der Täuferbewegung des 16. Jahrhunderts. Diese Rede lädt den Leser ein, sein eigenes Glaubensleben im Licht dieser Vision zu bedenken. Die Nachfolge Jesu, die Gemeinde als Bruderschaft und die Wehrlosigkeit waren für die Täufer keine bloßen Ideale, sondern gelebte Wirklichkeit – und sie stellen auch heute noch eine bleibende Herausforderung dar. 45 Seiten, geheftet

Das Buch erzählt die Geschichte der Tragödie der deutschen Werktätigen in der Sowjetunion. "Die Zone der totalen Ruhe" ist eine dokumentarische Erzählung über die harte Tortur der Russlanddeutschen. Anhand zahlreicher Augenzeugenberichte und seiner eigenen Erinnerungen schuf der Autor ein tragisches Epos seines Volkes, eine Art "Archipel Gulag" der Russlanddeutschen. Gerhard Wolter (1923-1998) wurde in der Ukraine im deutschen Dorf Kruposchin, Gebiet Schitomir, geboren. Im Herbst 1941 wurde er aus seiner Heimat, zusammen mit seinen Eltern und Brüdern, nach Kasachstan vertrieben. Vom Januar 1942 bis August 1946 war er Zwangsarbeiter im GULAG. Später musste er mehrere Jahre als Sondersiedler unter der Aufsicht der Staatsicherheit leben. Nach dem Studium der Geschichte und Philosophie war er Lehrer in einer Mittelschule im Ural, später Hochschullehrer in Kirgisisen. 1996 siedelte er nach Deutschland über. Hardcover

Arkadak und Zentral waren Nachzügler in der großen Gemeinschaft mennonitischer Siedlungen, die seit 1789 in Neu-Russland (Ukraine) und anderen Regionen des Russischen Reiches errichtet wurden. Ihre Gründung nach 1900 brachte sie fast sofort in die Katastrophe, welche Russland von Anfang an verschlingen würde. Der Weltkrieg, die Revolutionen von 1917 und die drastischen Umwälzungen von 1917 bis in die 1940er Jahre, als die traditionellen mennonitischen Siedlungen des europäischen Russlands im Wesentlichen zerstört und die überlebenden Bewohner in Sondersiedlungen und Arbeitslagern im Osten verlegt wurden. Einzelheiten darüber, wie gerade diese beiden Siedlungen in diesen Jahren vorankamen, haben auf die ungeheure Arbeit dieses Bandes gewartet. Frühere Studien einzelner Siedlungen in der größeren russischen mennonitischen Gemeinschaft haben nicht so sehr versucht, das Schicksal von Individuen und Familien zu entdecken und ihr Leben in den kurzen Jahrzehnten ihrer Existenz vor der totalen Zerstreuung, die ihnen 1941 widerfuhr, darzustellen. Diese Geschichte bringt die tatsächlichen Namen, Daten und persönlichen Berichten zahlreicher Einzelpersonen und Familien, deren Leben an die scheinbar unkontrollierbaren historischen Kräfte gefesselt waren, welche die gesamte sowjetische Nation unter der brutalen Herrschaft von Lenin und Stalin in der ersten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts überschwemmten. Dr. Lawrence Klippenstein Paperback

Susanowo 1911-2011 Susanowo war eines der wenigen Dörfer in der Sowjetunion, das ausschließlich von Gläubigen bewohnt war. In den 1930er Jahren erlebten die Dorfbewohner die Erschießung der Dorfgründer und die Bitternis der Abkehr von Gott, in den 1940er und 1950er Jahren die Freude der Rückkehr zu Gott. 1955 ließen sich alle Erwachsenen des Dorfes taufen. In den 1960er Jahren wurden aktive Gemeindemitglieder verbannt. Das Dorf wurde mit der atheistischen Staatsmacht konfrontiert ... Trotzdem erstarkte die Gemeinde wieder und baute zwei Gebetshäuser. Hardcover, 512 Seiten

Der prächtige und doch handliche Band zeichnet die reformatorischen Profile von etwa vierzig europäischen Städten nach. Die Leser werden von Spanien über Zentraleuropa bis Estland und Finnland geführt, von Schottland und England bis nach Rumänien. Profilierte Texte und reiches Bildmaterial veranschaulichen das Wirken der berühmtesten Reformatoren – sowie der fünf Reformatorinnen – und stellen die Städte mit ihren Bauten und Zeugnissen aus der Reformationszeit vor Augen. Ergänzt durch eine bebilderte Europakarte und die Angabe von kirchlichen Adressen und Tourismusbüros, eignet sich der Band auch als Reiseführer auf den Spuren der Reformation in Europa. An diesem fast perfekten Geschenk zum 500. Reformationsjubiläum sollte niemand achtlos vorübergehen. Gebunden, 510 Seiten

Prof. Dr. Kahle hat ein kleines aber überraschend informatives Lexikon geschaffen, das einen umfangreichen Überblick der einzelnen Glaubensgemeinschaften im Russischen Reich, in der Sowjetunion und deren Nachfolgestaaten gibt. Daneben werden auch Geschehnisse und Begriffe erläutert. Paperback, 187 Seiten

Kiew im Jahr 1885. Politische Unruhen bestimmen das Bild in der Stadt. Die Regierung beschließt, die Aufständischen nach Sibirien zu verbannen. Von dort gibt es für die meisten keine Rückkehr mehr. Ins Visier der Ordnungshüter kommt eine Gruppe junger Leute mit revolutionären Ideen. Dazu gehört auch Nifont Orloff, der Neffe und Adoptivsohn des angesehenen Militärarztes Orloff. Nachdem der Aufstand gescheitert ist, werden beide nach Sibirien verbannt, zusammen mit dem Oberarzt Katkof, der erst vor Kurzem zum Glauben an Jesus Christus gekommen ist. Denn auch die Christen werden vom Regime verfolgt. Unsägliches Leid widerfährt den Verbannten und ihren Familien, die ihnen nach Sibirien gefolgt sind. Doch diejenigen, die fest in Jesus Christus gegründet sind, erleben trotz Ketten eine innere Freiheit, die ihnen niemand nehmen kann. Beim Lesen des Buches taucht der Leser in die Welt vieler Christen in der ehemaligen UdSSR ein, die bis zur Wende in den Achtzigerjahren Ähnliches erdulden mussten. Der Verfasser will mit seinem Buch zeigen, dass der Weg in die Freiheit unabhängig von Ketten ist – im Sinne von Paulus, der in der Bibel in seinem Brief an die Epheser im Kapitel 6, Verse 19-20 schreibt: „… damit mir das Wort gegeben werde, so oft ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums bekanntzumachen, für das ich ein Botschafter in Ketten bin, damit ich darin freimütig rede, wie ich reden soll.“ Paperback, 172 Seiten

“Du kleine Herde” – so liebevoll nannte der Herr Jesus die kleine Schar seiner Nachfolger. Denn es waren nur wenige, die damals (wie auch heute), bereit waren ihm nachzufolgen. Leider leben die meisten Menschen dieser Welt ohne Jesus, den guten Hirten. Aber die, die ihn kennengelernt haben und sich zu ihm halten, gehören zu seiner weltweiten kleinen Herde, der Gemeinde Jesu. Die Mennoniten sind ein kleiner Teil dieser kleinen Herde. Sie sind eine Gemeinde, die hart geprüft wurde, die im Laufe ihrer mehr als 470-jährigen Geschichte Höhen und Tiefen erlebt hat. Mennoniten gibt es fast in der ganzen Welt und doch sind sie immer noch eine recht kleine Glaubensgemeinschaft.In Deutschland haben schon lange viele Menschen gewusst, dass es irgendwo in den USA Mennoniten gibt (meistens denkt man da an die Amischen). Aber dass Tausende von Mennoniten in Russland, Kasachstan, Kirgisien und anderen Gegenden des riesigen Sowjetreiches im Osten lebten, das war für viele ein Rätsel.

(in Gotisch oder Altdeutsch)Eine reichhaltige Materialsammlung zur Geschichte der russ¬län¬dischen Mennoniten mit vielen Bildern, Dokumenten, Karten, Orts- und Namensregistern.Hardcover, 1034 Seiten

Erweiterte Neuauflage! Weltliche Geschichte verknüpft mit Gottes Plan und seinem Handeln. Dadurch werden Gottes Spuren aufgezeigt und sein Handeln in der Welt bis in die Zukunft hinein verständlich gemacht. Es wird deutlich: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft liegen in Gottes Hand und ihm entgleitet nichts.Hardcover, 768 Seiten

Deutsche erschienen auf kasachischem Boden im XIX. Jahrhundert. Anfänglich waren es nicht zahlreiche Offiziere der russischen Armee, zivile Beamte, Forschungsreisende, Kaufleute. Ende des Jahrhunderts kamen im Zuge der bäuerlichen Kolonisation Mennoniten und Deutsche verschiedener Konfessionen aus dem Wolgagebiet, der Südukraine, Wolhynien. Im XX. Jahrhundert kamen auf dieses Territorium Hungerflüchtlinge, enteignete Bauern, 1934-1936 und 1941-1945 aus dem europäischen Teil der UdSSR Deportierte. Der Möglichkeit einer Rückkehr in ihre "kleine Heimat", die Siedlungsgebiete der Vorkriegszeit, beraubt, haben sie mit ihrer Arbeit und ihrem Talend einen gewichtigten Beitrag zur Entwicklung Kasachstans geleistet, wurden in den 1970-er - 1980-er Jahren zur drittstärksten Volksgruppe. Für Hunderttausende wurde Kasachstan zur Heimat oder zum Ort des längsten Aufenthalts. Veröffentlichung des Göttinger Arbeitskreises e.V. in Zusammenarbeit mit dem Verlag Samenkorn e.V. Hardcover Format 21x26,7cm 526 Seiten Mit vielen Illustrationen, Fotos und Karten

Die Ausbreitung und Geschichte des Christentums - erzählt in detailliert gestalteten Karten. Jede Doppelseite widmet sich einem Thema: von den ersten Christen über die Missionsreisen und Kreuzzüge bis hin zu neuen Bewegungen heute. Die mehr als 50 hochwertig gestalteten, farbigen Karten werden durch hilfreiche Einführungstexte ergänzt, die durch den Atlas leiten und bei der Interpretation helfen. So lassen sich Entwicklungen und Zusammenhänge schnell und übersichtlich erfassen. Zeittafel, Stichwortverzeichnis und Ortsregister machen ihn zum idealen Nachschlagewerk. Bewusst geschrieben für Interessierte jedes Wissensgrades eignet sich der Atlas für das Selbststudium genauso wie für den Unterricht. Ein unverzichtbarer Begleiter für alle, die die Geschichte des Christentums näher kennenlernen wollen. Mit seinem hochwertigen Aussehen ist er zudem ein ideales Geschenk für viele Anlässe. gebunden, 176 Seiten

Man schreibt das Jahr 1908. Aus verschiedenen Gegenden Russlands ziehen Bürger mennonitischer Abstammung, überwiegend landlose, nach Sibirien. In diesem Jahr werden ganze Dörfer in der Kulundasteppe gegründet, wie z. B. Ebenfeld, Kleefeld, Rosenwald, Grünfeld und andere. Der größte Strom jedoch bricht erst ein Jahr später auf...Aus dem Orenburg-Gebiet reisen die Umsiedler eine ganze Woche über den Ural und die große sibirische Ebene bis zur Bahnstation Kargat. Hier warten sie tagelang auf die Güterwagen mit Ackergeräten und Möbeln. Mit Pferdefuhrwerken geht es dann zum Bestimmungsort, der noch 300 Kilometer weiter in der Kulundasteppe liegt."Sibirien! Dieses geheimnisvolle Land mit riesigen Steppen, hohen Bergen, ein Verbannungsort für buntes Völkergemisch will unsere Heimat werden", erinnert sich der damals 15-jährige Autor an seine Ankunft in die Altai-Ansiedlung.Die Erinnerungen der Augenzeugen, die in den 1950-er Jahren in Kanada erfasst wurden, bieten in diesem Buch einen lebendigen Einblick in die Anfänge der 56 deutschen Dörfer und Mennoniten-Gemeinden im Altaigebiet.Hardcover, 256 Seiten

Es braucht immer wieder Menschen, die, unbeirrt durch den Zeitgeist, nach neuen Zielen aufbrechen und einem neuen Morgen zuwandern. (Fritz Blanke, Schweizer Kirchenhistoriker) Die Täuferbewegung und die daraus entstandenen Mennonitengemeinden sind ein Zweig der Reformation des 16. Jahrhunderts. In der Reformationszeit galt die Täuferbewegung allerdings als eine fehlerhafte Begleiterscheinung der Reformation, als eine radikale Verirrung oder bestenfalls als eine "Deformation der Reformation." So wurde sie von einigen protestantischen Theologen und Kirchengeschichtsforschern noch bis ins frühe 20. Jahrhundert beschrieben. Die frühen Täufer (und ihre unmittelbaren Nachkommen, die Mennoniten) sahen sich von Anfang an nicht als eine "neue Kirche", sondern als eine Rückbesinnung auf die Urgemeinde, wie sie in der Apostelgeschichte beschrieben wird. Diese Rückbesinnung fand nicht als eine von der Reformation des 16. Jahrhundert losgelöste Entwicklung statt, sondern eher als deren Fortsetzung und Weiterentwicklung. Prof. Dr. Thomas Kaufmann, ein Göttinger Kirchenhistoriker und Buchautor, hat es in einem Interview im Portal evangelisch.de (04.01.2020) sehr zutreffend zum Ausdruck gebracht: "Die Täufer haben die Reformation im Grunde ernster genommen als die Reformatoren selbst. Sie haben die Bibel wortwörtlich gelesen." Da, wo die wichtigsten Reformatoren des 16. Jahrhunderts "fertig waren", setzte die Täuferbewegung erst an. Über die Anfänge dieser Entwicklung, ohne die die heutige "Gemeindelandschaft" undenkbar ist, berichtet Hermann Heidebrecht in diesem kompakten Buch.Paperback, 112 Seiten

Ich möchte dieses Buch den Bewohnern des Dorfes Kondratjewka widmen, die in guten wie auch in schweren Zeiten, in Zeiten der Bedrängnis, Verfolgung, Zwangsarbeit und Straflager, ihr Gesicht als stilles, friedliches und fleißiges Volk nicht verloren haben und ihren Glauben bewahrt haben. Ich hoffe, dass dieses Buch dazu beiträgt, unserer jungen Generation die Geschichte ihrer Vorfahren wichtig und verständlich zu machen und dass sie nicht in Vergessenheit gerät. Gesammelt, zusammengefasst und aufgestellt von Viktor Petkau. Hardcover, Format 21,5x30cm

Liebet eure Feinde Wie kann man seine Feinde lieben? Dieses Büchlein enthält drei Geschichten, welche die biblische Lehre vom Nichtwiderstehen des Bösen verdeutlichen. Es sind Geschichten aus dem echten Leben von Menschen, die die Worte Jesu ernstnahmen: "Liebet eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen." Seit Jesus auf der Erde gewesen ist, gsb es immer treue Nachfolger, die diese Lehre und auch die anderen Lehren von Jesus ernst nahmen. Wir können versuchen, das Geheimnis ihrer Stärke zu ergründen. Inhalt: Dirk Willems und sein VerfolgerHinter Dirk bricht sein Verfolger im Eis ein. Wenn er umkehrt, kann er den Mann retten. Doch dann wäre es um Dirks Flucht geschehen. Das Geheimnis unter dem StrohdachPrediger Peter und seine Frau entscheiden sich, ihren Widersachern zu essen zu geben. In einer dunklen NachtEine Amisch-Familie wird von von einem indigenen Stamm überfallen. Sie haben genügend Schießpulver um sich zu verteidigen, aber der Vater trifft eine andere Entscheidung.

Jan Auke Bransma zeichnet ein lebendiges Bild der Täuferbewegung und lässt die Person Menno Simons` durch die Schilderung seines Lebens anschaulich werden. Er geht ausführlich auf Mennos umfangreiches Werk ein und lässt auch Zeitgenossen zu Wort kommen.Paperback Paperback, 112 Seiten

In einer sehr bewegten und äußerst unruhigen Zeit wird Menno Simons, damals noch katholischer Priester, mit der Lehre der Widertäufer konfrontiert. Als er anfängt, die Heilige Schrift selbst zu studieren, entdeckt er die Lügen und die Wortverdrehungen Roms. Auf der anderen Seite sieht er aber auch das Versagen und die Inkonsequenz vieler Reformatoren. Die Not der Menschen, die sich nach der Liebe zur Wahrheit sehnen, treibt ihn schließlich dazu, sein Priesteramt niederzulegen. Stattdessen übernimmt er das Amt eines taufgesinnten Ältesten, was ihm viel Not und Verfolgung beschert. Dauernd ist er auf der Flucht. In dem Gebiet zwischen Belgien und Danzig ist er unterwegs um zu predigen und zu taufen. Da auf ihn ein Kopfgeld ausgesetzt wird, muss manch einer seiner Gastgeber mit dem Leben bezahlen. Das Leben von Menno Simons fordert uns heraus zu einer kompromisslosen Liebe sowohl zur Gemeinde als auch zum Wort Gottes.

aus dem Vorwort des Herausgebers:Wer seine Augen vor der Vergangenheit verschließt, wird blind für die Gegenwart. Wenn aber einzelne Fakten der Geschichte nachgeforscht werden und dabei der Zusammenhang erkennbar ist, entsteht ein Gesamtbild, das den Einblick in die Vergangenheit ermöglicht.Seit meiner Kindheit hat mich die Frage interessiert, wie es dazu kommen konnte, dass unsere deutschen Landsleute in Mittelasien lebten, weit weg vom Mutterland, deshalb sammelte ich schon seit Jahren Information zur Geschichte der Mennoniten in Mittelasien. Ich bedauerte immer, dass zu diesem Thema so wenig geschrieben wurde, dass nur wenige Quellen vorhanden waren. Nach verschiedenen Gesprächen mit Gleichgesinnten konnte ich bei einigen Familien Kopien von alten Briefen, einzelne Notizen, und Erinnerungen unserer Vorfahren finden. In der Sowjetzeit bestand bei den Mennoniten keine Möglichkeit Bücher zu drucken und dadurch wurde ihnen das wichtigste geraubt, das Gedächtnis zu ihrer Geschichte. Im 21. Jahrhundert bietet das Internet viel mehr Möglichkeit Quellen zu finden, als die Bibliotheken der ehemaligen UdSSR zu diesem Thema. Es sind aber nur Bruchstücke überall zu finden. Ein Gesamtbild muss man sich selbst zusammenstellen...Hardcover, 284 Seiten
Neuauflage des Buches "Mennoniten-Brüdergemeinde" (10665)1860 war das Geburtsjahr der Mennoniten-Brüdergemeinde. Trotz ihrer Anfangsschwierigkeiten stabilisierte sie sich, wuchs und erschloss neue Missionsfelder. Nur einige Jahrzehnte später erlebte sie während der Zeit des Roten Terrors eine harte Feuerprobe. Doch es sollte nicht ihr Untergang werden - Gottes Plan war anders!So besteht die Mennoniten-Brüdergemeinde mehr als 160 Jahre und ist wie ein bewohntes Haus. Ihre Bewohner sind nur vorübergehend da, gehen weiter und hinterlassen Spuren ihres Glaubens und Wirkens. Wenn neue kommen, lernen sie Besonderheiten, Vorzüge und Herausforderungen dieses Hauses kenne. Sie dürfen ein Zuhause genießen und mitarbeiten.Was war der Ursprung der Mennoniten-Brüdergemeinde? Wie war ihr Werdegang? Was macht ihre Identität heute aus?Das Buch - im Fokus stehen unabhängige Mennoniten-Brüdergemeinden in Deutschland, die die Zeit der Sowjetunion durchlebten - beantwortet diese Fragen nicht nur für die eigene junge Generation, sondern auch für alle, die die Geschichte und die Anliegen dieser Gemeinde kennenlernen wollen.Hardcover, 151 Seiten

Eine mennonitische Ansiedlung in Russland östlich der Wolga Ein Buch über die Entstehung und Entwicklung der Ansiedlung Neu Samara. Hardcover, 384 S.

Luther ist nicht der erste Reformator in der römisch-katholischen Kirche. Dennoch spricht man von seiner Zeit als dem Zeitalter der Reformation, weil sich diesmal reformatorische Gedanken in einigen Ländern kirchlich und auf politischer Ebene durchsetzen können. Damit kehrt aber nicht etwa Ruhe ein in Europa.Dieser Band führt allgemein verständlich und didaktisch gut aufgearbeitet in die Zeit des 16. und der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ein. Lebendig und tiefgründig werden theologische, praktische und geschichtliche Zusammenhänge aufgezeigt. Überblickskästen erlauben einen schnellen Einstieg in die grossen Kapitel. Eingestreute Quellentexte und Kontrollfragen helfen, am eigenen Verständnis der Themen zu arbeiten.Peter H. Uhlmann unterrichtete seit 1980 bis zu seinem tragischen Unfalltod im Jahr 2016 an verschiedenen theologischen Seminaren in der Schweiz und in Deutschland Kirchengeschichte und biblische Theologie.